Experten-Roundtable in Seoul: Deutsch-koreanischer Dialog zu globalen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Allgemein

Am 16. März 2026 nahm Martin Dulig, Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums e. V., auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Seoul an einem Experten-Roundtable mit dem Titel „Korea und Deutschland in einer sich wandelnden Welt: Aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und zukünftige Zusammenarbeit“ teil. Die Veranstaltung wurde vom Leiter des Seoul-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dr. Christoph Heuser, in Kooperation mit der Academy of Kim Dae-Jung Studies organisiert und moderiert.

An dem Austausch nahmen führende Experten aus Wissenschaft teil, darunter Kim Euiyoung, Professor für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Seoul National University, Kim Heungchong, Senior Fellow am Asan Institute for Policy Studies, Kim Philo, Professor am Institut für Friedens- und Vereinigungsstudien der Seoul National University, Noh Myong-hwan, Professor an der Hankuk University of Foreign Studies, sowie Paik Haksoon, Präsident der Academy of Kim Dae-Jung Studies.

Ziel des Dialogs war es, einen vertieften Austausch zwischen deutschen und koreanischen Experten zu aktuellen innen- und außenpolitischen Entwicklungen zu ermöglichen sowie gemeinsame Herausforderungen, Kooperationspotenziale und zukunftsorientierte Ansätze zur Stärkung der deutsch-koreanischen Beziehungen in einem sich rasch wandelnden globalen Umfeld zu erörtern.

Im Rahmen des Roundtables setzte Herr Dulig mit seinem Impulsvortrag „Gemeinsame Herausforderungen und die Zukunft der deutsch-koreanischen Beziehungen“ zentrale inhaltliche Akzente. Dabei hob er insbesondere die Rolle und Bedeutung des Deutsch-Koreanischen Forums hervor und betonte die Notwendigkeit, die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und der Republik Korea vor dem Hintergrund globaler Krisen weiter auszubauen. Darüber hinaus gab er eine politische Einschätzung zur aktuellen innen- und außenpolitischen Lage in Deutschland.

In der anschließenden Diskussion wurden vielfältige Themen vertieft, darunter der Schutz demokratischer Strukturen – insbesondere im Kontext von Künstlicher Intelligenz und der Verbreitung von Desinformation –, aktuelle wirtschafts- und energiepolitische Entwicklungen sowie Perspektiven auf die koreanische Wiedervereinigung. In diesem Zusammenhang brachte Herr Dulig auch deutsche Erfahrungen ein.

Das Deutsch-Koreanische Forum e. V. dankt der Friedrich-Ebert-Stiftung Seoul und Herrn Dr. Heuser herzlich für die hervorragende Organisation und die Möglichkeit zu einem intensiven und konstruktiven Austausch.

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