[2022 Juniorforum] Arbeitsbericht der AG 2 von Julia M. Otto

Juniorforum

Arbeitsbericht des 10. Deutsch-Koreanischen Juniorforum

Arbeitsgruppe 2: Klimawandel und Energiewende

Autor: Julia M. Otto, Hochschule RheinMain, Media Management

Das Thema mit dem sich Arbeitsgruppe 2 auseinander gesetzt hat, war „ Klimawandel und die Energiewende“. Ein Thema welches besonders für uns als junge Generation besondere Wichtigkeit hat. Deshalb haben alle Teilnehmerinnen der Gruppe zwei intensiv diskutiert, um fokussierte und präzise Empfehlungen zu entwerfen.

Durch die Komplexität des Themas haben wir uns vor dem Forum auf das Thema vorbereitet in dem wir englischsprachige Quellen recherchiert haben, damit alle Teilnehmer diese verstehen können. Durch die Unterschiede in der Klimapolitik zwischen Deutschland und Südkorea haben wir bereits zuvor festgestellt, dass es viel gesprächsbedarf gab. Deshalb haben wir kurz vor dem Forum ein kleines Vortreffen mit einem Berliner Döner Abendessen gemacht. Bei diesem Treffen haben wir erste Punkte ausgetauscht und uns letztendlich auf Unterthemen geeinigt, welche wir tiefer besprechen wollen. Es war außerdem schön, dass wir uns vorher ein bisschen kennenlernen konnten und das wir uns alle sofort gut verstanden haben.

Arbeitsgruppe 2 mit ihrer Mentor Prof. Thomas Kalinowski von der Ewha Womans University

Letztendlich haben wir uns während des Forum besonders über Atomkraft, die größten Schadstoff Produzenten, Energiekrise, Emissions-trading und die Aktivierung der Zivilbevölkerung ausgetauscht. Besonders zentral war das Thema Energiekrise, welche durch den Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöst wurde. Damit verbunden haben wir die Wichtigkeit von einer sicheren und umweltfreundlichen Lösung betont und haben besonders Atomkraft näher diskutiert. Atomkraft war ein intensiver Diskussionspunkt, da Südkorea besonders abhängig ist von Atomkraft und die EU Atomkraft 2022 als grüne Energieressource klassifiziert (greenwashed) hat. Jedoch haben wir uns darauf geeinigt, das Atomkraft nicht die langfristige Zukunft sein darf und haben dies auch in unsere Forderungen aufgenommen. Einen weiterer Punkt den wir ausführlich diskutiert haben, war das Emission-trading. Ein Thema was für viele von uns sehr unbekannt war und deshalb war die Expertise von Prof. Kalinowski sehr hilfreich, um zu verstehen wie wichtig ein vernünftiger und nachhaltiger Ansatz bei diesem Bereich ist.

Alle Teilnehmerinnen der Gruppe zwei waren trotz anfänglicher Schüchternheit und Sprachbarrieren sehr offen und wir haben viele voneinander und übereinander gelernt. Dies wollten wir auch in unseren Empfehlungen betonen deshalb forderten wir das Deutschland und Südkorea im Thema Klimaschutz und Energiewende anerkennen an welchen Stellen sie voneinander lernen können. Ganz im Sinne des DKJ Forums konnten wir feststellen, das ein gemeinsamer und von Respekt geprägter Weg zu einem tollen Ergebnis geführt hat und wir finden, das in Zeiten von Klimawandel, Energiekrise und Krieg es umso wichtiger ist diesen Ansatz hervorzuheben.

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